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Bereit für das neue Jahr!

Etwas, das ich aus der Zeit bei Step up! auf jeden Fall beibehalten werde, sind die regelmäßigen Reflexionen. Ich finde es wichtig und hilfreich, mir bewusst vor Augen zu führen, wo ich gestartet bin und wo ich jetzt stehe. Es hilft mir zu sehen, dass ich aus allem etwas mitnehme – aus den guten wie aus den herausfordernden Phasen. Aber auch zu erkennen, welche Bedeutung diese Learnings für meinen weiteren Weg haben können. Danke, Step up!

Und schon wieder ist ein halbes Jahr vergangen! Im letzten Beitrag hatte ich berichtet, dass ich mich aktiv auf Positionen im Personalwesen, in der Bildungsarbeit oder im Projektmanagement bewarb. Gleichzeitig hatte ich nach dem Projekt in Ghana auch das Bedürfnis, noch mehr Erfahrungen im Ausland zu sammeln, bevorzugt in Afrika, da ich mir vorstellen konnte, auch im Bereich der internationalen Zusammenarbeit zu arbeiten. 

Und tatsächlich ergab sich nach dem Austausch in Ghana eine weitere Möglichkeit im späteren Teil des Jahres, gemeinsam mit einer Kollegin in Südafrika eine Hospitation im Bereich der Teamentwicklung, Management und Motivationsarbeit zu machen.

So sehr ich mich darüber freute - besonders nach der vorherigen Absage für ein Auslandsjahr - war im Kopf weiterhin die Sorge, was nach meiner Rückkehr passieren würde, da ich weiterhin im Bewerbungsprozess steckte und nicht wusste, ob ich bis dahin eine neue Stelle haben würde.

Während ich mich auf Stellen bewarb, besuchte ich Weiterbildungen, um meine digitalen und Projektmanagement Skills zu erweitern. Auch eine Karriereberatung nahm ich in Anspruch und führte zudem ein Gespräch mit der Step up!-Mentorin Maxi, die im Change-Management/Teamentwicklung arbeitet. Dadurch habe ich ebenfalls interessante Einblicke erhalten. In all der Zeit hatte ich aber immer das starke Bedürfnis endlich richtig anzufangen. Ich wollte mich nicht „nur“ mit Bewerbungen oder Übergangslösungen beschäftigen, sondern eine Stelle finden, in der ich mich weiterentwickeln konnte.

Während der Hospitation in Südafrika habe ich, neben vielen kulturellen Eindrücken und fachlichem Input, auch viel über mich persönlich, meine Stärken und Schwächen bzw. Entwicklungsfelder lernen dürfen.

Und das Schöne daran, diesen Schritt nach Südafrika gegangen zu sein, ist, dass sich durch diese Hospitation eine Position in Deutschland für mich ergeben hat, die ich nun im neuen Jahr antreten werde!

Es ist eine Rolle, in der ich mein Interesse an Personalarbeit und-entwicklung mit administrativen Aufgaben verbinden kann und vor allem lernen und mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln kann. (Lustigerweise kam Personalentwicklung als empfohlene Berufsrichtung tatsächlich auch schon
an meinem Beratungstag bei Step up! für mich raus ). Ich weiß noch nicht, wie genau die nächsten Jahre für mich aussehen werden, aber ich weiß, dass dies der erste Schritt in die richtige Richtung ist.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich mich dieses Jahr bezüglich meiner nächsten Karriereschritte oft unsicher und etwas orientierungslos gefühlt habe. Nicht, weil ich nicht wusste, wo meine Interessen liegen, sondern zum einen machen es einem der aktuelle Jobmarkt und die Bewerbungsprozesse einfach nicht leicht, aber zum anderen vor allem, weil ich lernen musste, Prioritäten zu setzen und mir im Klaren darüber werden musste, was mir in der jetzigen Phase meines Lebens beruflich am wichtigsten ist. Ich musste erkennen, dass ich einige Punkte vorerst hintenanstellen muss. Trotz meiner Motivation und meines Engagements, muss ich erst
(von anderen) lernen und Erfahrungen machen, bevor ich ins Handeln komme und nachhaltig Impact haben kann. Darauf möchte ich mich vorerst fokussieren.

Etwas, das ich aus der Zeit bei Step up! auf jeden Fall beibehalten werde, sind die regelmäßigen Reflexionen. Ich finde es wichtig und hilfreich, mir bewusst vor Augen zu führen, wo ich gestartet bin und wo ich jetzt stehe. Es hilft mir zu sehen, dass ich aus allem etwas mitnehme – aus den guten wie aus den herausfordernden Phasen. Aber auch zu erkennen, welche Bedeutung diese Learnings für meinen weiteren Weg haben können. Danke, Step up!

So – das war’s! Jetzt freue ich mich darauf, neue Erfahrungen zu machen, weiter zu lernen, zu wachsen und zu sehen, was das nächste Jahr für mich bereithält!

Precious

Stipendiatin seit Mai 2024

«Der Tag hat mir geholfen, mich besser kennenzulernen und meine Fähigkeiten und Bedürfnisse klarer zu erkennen und zu benennen.»

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