Logo: Step up!

Viele Interessen sind kein Problem, im Gegenteil!

Seit meinem letzten Bericht ist bei mir viel passiert. Ich bin weiterhin im Studiengang Medieninformatik eingeschrieben und konnte in den letzten Monaten viele praktische Erfahrungen sammeln. Im Studium habe ich mehrere Programme entwickelt, eine eigene App gebaut und an einer Webapplikation mitgearbeitet, die inzwischen auch ein kleines Business-Projekt geworden ist. Besonders spannend waren für mich die Projekte, in denen Technik und Kreativität zusammenkamen.

Im Audio- und Video-Workshop habe ich nicht nur technische Grundlagen gelernt, sondern auch Musikprojekte umgesetzt, Drehbücher entwickelt und einen eigenen Film mit inszeniert und geschnitten. Dabei habe ich gemerkt, dass ich besonders motiviert bin, wenn Informatik nicht nur theoretisch bleibt, sondern mit Medien, Bildung, Storytelling oder gesellschaftlichen Themen verbunden wird.

Gleichzeitig war das Studium auch herausfordernd. Die Medieninformatik an meiner Hochschule ist sehr klein geworden, viele Kommilitonen haben abgebrochen oder gewechselt. Dadurch fehlt manchmal der Austausch. Trotzdem haben mich einzelne Module, Projekte und neue Lernformate wie Programmier-Bootcamps fachlich weitergebracht. Außerhalb des Studiums habe ich angefangen, auf Social Media über Lernen, Informatik und Study-Content zu sprechen. Daraus ist mehr entstanden, als ich erwartet hätte. Einige Videos haben sehr viel Reichweite bekommen, wodurch Kooperationen mit Lernplattformen, KI-Tools und Bildungsanbietern entstanden sind. Inzwischen habe ich ein Einzelunternehmen gegründet und sammle erste Erfahrungen mit Selbstständigkeit, Kundenkommunikation und eigenen digitalen Projekten.

Durch Hackathons, Technikveranstaltungen und Social Media konnte ich mir außerdem ein größeres Netzwerk in der IT- und Bildungsbranche aufbauen. Ich habe viele Menschen kennengelernt, die in ähnlichen Bereichen arbeiten, und merke immer mehr, welche Themen mich wirklich antreiben: Bildung, digitale Medien, Technologie, Kreativität und die Frage, wie man Menschen mit guten Inhalten und digitalen Lösungen weiterhelfen kann. Step up hat mir sehr geholfen, meine Stärken ernster zu nehmen und meine vielen Interessen nicht als Problem zu sehen. Aus der anfänglichen Orientierungssuche ist viel Bewegung entstanden. Ich habe gelernt, mutiger auszuprobieren, Verantwortung zu übernehmen und meinen eigenen Weg bewusster zu gestalten.

Mein Tipp an zukünftige Stipendiat:innen wäre: Nutzt die Zeit bei Step up wirklich, um ehrlich über Euch selbst nachzudenken. Man muss nicht sofort einen perfekten Plan haben. Wichtig ist, anzufangen, Dinge auszuprobieren und aus jeder Erfahrung etwas mitzunehmen. Genau das hat mir in den letzten zwei Jahren am meisten 

Alfred

Stipendiat seit April 2024

«Verborgene Talente wurden ans Tageslicht gebracht, sowohl solche, die mir bewusst waren, als auch solche, die ich mir selbst nicht zugetraut hätte und dass, obwohl ich meine Beraterin vor den Gesprächen kaum persönlich kannte.»

Steckbrief


Verwandte Artikel

Anders als gedacht

Fasziniert von den Denkanstößen

Selbstfindungsreise mit Ziel

Vorherige News

Ein Schritt und alles fügt sich

Mein letzter Bericht ist schon einige Monate her, und dies wird nun auch mein letzter sein. Die letzten zwei Jahre sind wirklich wie im Flug vergangen. Obwohl sich diese Zeit so kurz angefühlt hat, habe ich ...

Zur Übersicht

Alle News auf einen Blick

Was beschäftigt unsere Stipendiaten, und was passiert im Verein? Wir berichten darüber in zwei Formaten: unseren „Stips“- und Vereins-News – regelmäßig und persönlich. ...