Die Nervosität vor der Zukunft ist weg
Als das Step up! Programm gestartet ist, war ich davor ehrlich gesagt ziemlich nervös. Ich wusste nicht so richtig, was auf mich zukommt und hatte auch keine großen Erwartungen. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie das alles abläuft, ob ich mich irgendwie hätte vorbereiten müssen oder ob die Aufgaben vielleicht zu schwer für mich werden. Deswegen war ich am Anfang schon ziemlich angespannt.Als ich angekommen bin, wurde ich aber direkt richtig nett empfangen und das hat mir sofort ein besseres Gefühl gegeben.
Meine Ansprechpartnerin an dem Tag war Katharina und mit ihr hat das Ganze wirklich Spaß gemacht. Sie war die ganze Zeit freundlich und hat immer wieder gefragt, ob alles okay ist oder ob ich etwas brauche. Dadurch habe ich mich einfach sicher gefühlt. Sie hat alles ruhig erklärt und ich hatte nie das Gefühl, unter Druck zu stehen. Das hat mir echt geholfen, lockerer zu werden. Bevor wir angefangen haben, hat sie mir erst einmal alles erklärt. Sie hat mir erzählt, wie der Tag ablaufen wird, welche Aufgaben auf mich zukommen und wie wir Schritt für Schritt vorgehen werden.
Das fand ich echt gut, weil ich dadurch nicht mehr ganz so unsicher war. Wenn ich vorher nicht weiß, was passiert, mache ich mir oft zu viele Gedanken. Deswegen hat es mir geholfen, erst einmal alles erklärt zu bekommen.
Danach haben wir Fotos gemacht. Am Anfang war ich dabei noch ein bisschen angespannt, einfach weil alles neu für mich war. Aber Katharina war dabei die ganze Zeit entspannt und freundlich, wodurch das Ganze viel angenehmer wurde, als ich zuerst dachte. Danach habe ich mich schon deutlich lockerer gefühlt als ganz am Anfang.
Später haben wir mit den ersten Aufgaben angefangen. Erst musste ich ein paar Sachen ergänzen und etwas zeichnen. Das fiel mir eigentlich leichter, als ich dachte. Danach kamen die Tests und davor war ich ehrlich gesagt am nervösesten. Ich hatte Angst, dass ich manche Aufgaben vielleicht nicht verstehe oder etwas falsch mache.Aber nach einer Zeit habe ich gemerkt, dass es eigentlich gar nicht so schwer ist, wie ich dachte. Ich kam immer besser rein und irgendwann hat es mir sogar Spaß gemacht.
Dabei habe ich auch gemerkt, dass ich mir vorher viel zu viele Gedanken gemacht habe.Das Interview war eigentlich richtig angenehm. Es ging viel um mich persönlich, also darum, wie ich bin, wie meine Freunde mich sehen, wie ich mich selbst sehe und welche Ziele oder Werte ich habe. Wir haben auch darüber gesprochen, was mir wichtig ist und welche Dinge mich ausmachen.
Das Gespräch hat sich nicht wie ein typisches Interview angefühlt, sondern eher wie ein entspanntes Kennenlernen. Dadurch konnte ich offener rede Ich fand es irgendwie interessant, über manche Dinge nachzudenken, über die ich sonst gar nicht so bewusst nachdenke. Oft lebt man einfach seinen Alltag und macht sich nicht wirklich Gedanken darüber, wie man eigentlich ist oder wie andere einen sehen.
Am Ende sollte ich noch einen Brief an mich selbst schreiben, der mir in sechs Monaten wieder zurückgeschickt wird. Ich fand die Aufgabe richtig schön, weil ich am Anfang dachte, dass mir gar nicht so viel einfällt. Aber als ich angefangen habe zu schreiben, kamen immer mehr Gedanken und am Ende habe ich viel mehr geschrieben, als ich erwartet hätte.Zum Schluss gab es noch eine Auswertung. Dort wurden verschiedene Berufe und Möglichkeiten genannt, die zu mir passen könnten.
Manche Sachen haben mich wirklich überrascht. Zum Beispiel hätte ich nie gedacht, dass man mich vielleicht als Lehrerin sehen könnte oder dass ein duales Studium etwas für mich sein könnte. Trotzdem fand ich das interessant, weil ich dadurch neue Seiten an mir gesehen habe. Nach dem Tag habe ich mich deutlich entspannter gefühlt als davor.
Die Nervosität war weg und ich hatte eher das Gefühl, etwas Neues gelernt zu haben. Insgesamt habe ich mich dort die ganze Zeit willkommen und wohlgefühlt und bin froh, dass ich diese Erfahrung gemacht habe.

«Nach dem Tag habe ich mich deutlich entspannter gefühlt als davor. Die Nervosität war weg und ich hatte eher das Gefühl, etwas Neues gelernt zu haben. Insgesamt habe ich mich dort die ganze Zeit willkommen und wohlgefühlt und bin froh, dass ich diese Erfahrung gemacht habe.»
Fatumata habe ich als freundliches und kreatives junges Mädchen kennengelernt. Durch ihre Fähigkeit strategisch und gleichzeitig effektiv zu denken, bringt sie eine ausgeprägte Vorstellungskraft und viele Ideen mit. Ihr starker Wunsch nach Unabhängigkeit und bedeutsames in der Zukunft zu erreichen, äußerte sich im selbstständigen Denken. Ihre Wettbewerbsorientierung wird ihr in Zukunft helfen Herausforderungen zu meistern, sei es im Studium oder im Berufsleben. Ich wünsche ihr für ihren Weg alles Gute und, dass sie ihre Ziele erreicht.









