Mein weiterer Weg wird durch ein Lächeln begleitet
Auch wenn ich schon mal eine Berufsberatung hatte, lässt sich die vorherige Erfahrung nicht mit dieser hier vergleichen, denn der Tag war kreativ, schwer und einfach Du! Hier ging es um mich und nicht um Schnelligkeit, und das hat man echt gespürt.
„Was willst du nach dem Abi machen?“
Mein Name ist Maida Ibrahim, und ich war es lange leid, die Fragen zu hören. Mein ganzes Umfeld hatte eine klare Vorstellung davon, auch eine klare Vorstellung, was ich nach dem Abi machen solle. Die Frage nervte mich, überforderte mich, und ich konnte nie eine klare Antwort geben, denn ich wusste es nicht. Wer weiß das schon?
Ich wusste einfach nicht, was ich machen wollte, was ich machen sollte oder ganz und gar, was zu mir passte.
„Was willst du nach dem Abi machen?“
Werde ich diese Frage jetzt heute, kurz nach dem Beratungstag, gefragt, dann muss ich ehrlich gestehen, kann ich immer noch nicht eine hieb- und stichfeste Antwort darauf geben, aber was ich nach dem Gespräch sagen kann, ist, dass ich nun meine Stärken kenne, aber auch meine Schwächen besser verstehen kann.
Mich selber besser verstehen kann und weiß, dass der Beruf, an den ich immer heimlich gedacht habe, zu mir passt. Und all das hat mich gestärkt. Doch nicht nur das hat den Beratungstag ganz besonders gemacht, sondern auch meine Beraterin, Katharina Heeren. Auch wenn ich mich auf dem Weg völlig mit dem Rad verfahren habe und somit mit etwas nüchterner Laune das Gebäude betreten habe, war diese schneller verflogen, als ich blinzeln konnte.
Ich wurde herzlich empfangen und in meinen Raum gebracht. Der Tag war angenehm, tiefgründig, schön, auch wenn er sehr lang war. Auch die Atmosphäre im ganzen Gebäude lässt sich so beschreiben.
Auch wenn ich schon mal eine Berufsberatung hatte, lässt sich die vorherige Erfahrung nicht mit dieser hier vergleichen, denn der Tag war kreativ, schwer und einfach Du! Hier ging es um mich und nicht um Schnelligkeit, und das hat man echt gespürt.
Natürlich kann über den Sommer noch einiges passieren, sogar bis zum Abitur. Aber wenn mich jetzt jemand fragt: „Maida, was willst du nach dem Abi machen?“, dann gibt es kein „Ich schau mal“, „Ich weiß es nicht“, „Mal sehen“, sondern ein Lächeln und einen Ausblick auf so viele Möglichkeiten, die es noch zu ergründen gibt.
„Was willst du nach dem Abi machen?“
Also, um die Frage zu beantworten: Ich weiß es immer noch nicht. Aber ich bin gespannt auf das, was auf mich zukommt. Ich fühle mich, als wäre eine Last von meinen Schultern abgefallen.
Und was mache ich jetzt? Naja, erstmal setze ich mich in die Sonne und blättere den Ordner durch, ich lerne mich selber besser kennen und dann schaue ich mal weiter. Gerne würde ich auch in den Herbstferien ein Praktikum am UKE machen. Ob das klappt, wird sich zeigen. Aber ich bin zuversichtlich und vor allem dankbar für diese tolle Chance.

«Wenn mich jetzt jemand fragt: „Maida, was willst du nach dem Abi machen?“, dann gibt es kein „Ich schau mal“, „Ich weiß es nicht“, „Mal sehen“, sondern ein Lächeln und einen Ausblick auf so viele Möglichkeiten, die es noch zu ergründen gibt.»
Maida habe ich als eine sehr freundliche und reflektierte junge Frau kennengelernt. Sie zeichnet sich durch ihre Wissbegier, ihre kreative und selbstständige Denkweise sowie ihre Freude daran aus, sich intensiv in neue Themengebiete einzuarbeiten und durchdachte Lösungen zu entwickeln. Mit ihrer Disziplin, ihrem Durchhaltevermögen und ihrer gewissenhaften Arbeitsweise verfolgt sie ihre Ziele konsequent und schafft damit eine sehr gute Grundlage, ihr Lebensmotiv der Unabhängigkeit langfristig zu verwirklichen.









