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Step up! ein kleiner Wegweiser

Donnerstagmorgen, es ist 8.50 Uhr. Noch sitze ich an der Bushaltestelle vor dem Gebäude, in dem sich das Büro von Step up! befindet. Da bin ich schon seit 20 Minuten, man will an so einem Tag ja nicht zu spät kommen, aber viel zu früh da sein will man ja auch nicht. Also warte ich noch weitere 5 Minuten und betrete dann das Gebäude und laufe hoch in den zweiten Stock, in dem ich heute meinen restlichen Tag verbringen werde. Gleichzeitig versuche ich, nicht ganz so aufgeregt zu sein, da ich ja nichts zu verlieren habe. Eigentlich folge ich meiner Regel, mit nicht allzu hohen Erwartungen an etwas heranzugehen, um nicht enttäuscht zu werden.

Dieses Mal konnte ich aber gar nicht anders, weil ich im Vorfeld von Freunden und auch im Internet so viel Positives und Gutes von diesem Programm gehört habe. Meine Erwartungen waren also recht hoch. Und im Rückblick und auch jetzt noch lässt sich sagen, dass diese so gar nicht enttäuscht wurden.

Den ganzen Tag ging es wirklich um mich, um meine Gedanken, um meine Selbstwahrnehmung und auch die Wahrnehmung anderer von mir.

Klar war der ganze Tag anstrengend, aber gleichzeitig auch so nett und liebevoll gestaltet, dass ich mich wirklich wohl gefühlt habe. Besonders faszinierend fand ich die Auswertung am Ende. 1,5 Stunden hat meine Beraterin Seiten von mir aufgezeichnet, die ich selber sehe und Seiten, die andere Personen in mir sehen. Sie konnte wirklich nur anhand des Tages meine Stärken und Schwächen sehr genau erkennen und gab mir auch viele Tipps, um an mir zu arbeiten und meine Schwächen in Stärken umzuwandeln.

Am spannendsten war natürlich der Teil der Berufsempfehlung. Und auch hier gab es einige Überraschungen. Ich habe mich an diesem Tag richtig aufgehoben gefühlt und bin so froh, dass ich mutig genug war, mich bei Step Up! zu bewerben. Denn verloren habe ich an diesem Tag definitiv nichts, sondern ausnahmslos dazugewonnen.

Step up! und die damit verbundene Selbst- und Fremdeinschätzung hat mir gezeigt, dass es nicht den einen Masterplan gibt, sondern mehrere verschiedene Wege und ich mich nur trauen muss, sie auch zu gehen und Step up! hat mir sozusagen einen kleinen Wegweiser mitgegeben.

Hannah Pitz

Hannah

Stipendiatin seit August 2018

«Verloren habe ich an diesem Tag definitiv nichts, sondern ausnahmslos dazugewonnen»

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